Welche Nutzungsrechte erhalte ich für meinen Film?

Copyright Videoproduktion
Urheberrecht Videoproduktion

Ihren SimpleFilm, ob als Erklärvideo, Imagefilm oder Animation, können Sie für Ihre Internetseite, für Schulungszwecke, auf Messen, in Ihren Räumlichkeiten oder zur weiteren Distribution, beispielsweise auf einem Speichermedium (DVD, CD, USB-Stick) für Ihre Kunden, zeitlich und räumlich unbegrenzt nutzen. Es handelt sich dabei um ein nicht übertragbares und einfaches Nutzungsrecht.

Das bedeutet, dass Sie berechtigt sind Ihren SimpleFilm zum vereinbarten Zwecke beliebig einzusetzen, jedoch nicht in einem anderen Zusammenhang zu verwenden oder Teile davon in anderen Werken und aus dem Kontext herausgerissen zu nutzen.

Sprechen Sie uns bitte im Zweifel oder für die Erteilung weiterer Nutzungsrechte an.

Soweit wir von Ihnen zur Verfügung gestelltes Material wie Logos, Vorlagen, Slogans oder Texte verwenden, gehen wir davon aus, dass dieses nicht mit Rechten Dritter belastet ist.

In den Fällen, in denen wir nach Absprache mit Ihnen Fremdmaterial einsetzen, werden wir für einen entsprechenden Rechtserwerb Sorge tragen und Sie über etwaige zeitliche, oder sonstige Nutzungsbeschränkungen in Kenntnis setzen.

Urheberrecht (Intelectual Property)

Das deutsche Urheberrecht gemäß dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) ist zunächst vom angelsächsischen Copyright zu unterscheiden.

Gemäß § 7 UrhG entsteht die Urheberschaft mit umfassendem, wirtschaftlichem Schutz automatisch mit Schöpfung des Werkes, beispielsweise ein Bild, ein Musikstück, ein Text oder ein Film, soweit es eine gewisse Schöpfungstiefe erreicht. Es darf sich folgerichtig nicht um ein gänzlich triviales Werk handeln und im Streitfall wird gerichtlich zu überprüfen sein, ob überhaupt eine Verletzung vorliegen kann.

Als Urheber kommt lediglich eine natürliche Person in Betracht; eine juristische Person wie eine Aktiengesellschaft fällt nicht unter den Schutz des Urheberrechtsgesetzes.

Ein Copyright Vermerk (das Recht, zu kopieren) unterscheidet sich erheblich in Inhalt sowie Umfang der Schutzrechte und kennzeichnet den wirtschaftlichen Rechteinhaber eines Werkes. Dieser Vermerk ersetzt nach deutschem Recht jedoch nicht die Angabe der Urheberschaft. Liegt diese neben dem Copyright Vermerk nicht vor, wird die Urheberschaft vermutet.

Entsprechend können falsche oder irreführende Angaben zu Schadenersatz- und Unterlassungsansprüchen aus dem Wettbewerbs- und Urheberrecht führen.

Wenn Sie fremde Inhalte für eigene Zwecke wie zur Veröffentlichung auf einer Webseite rechtssicher nutzen möchten, ist zwingend die Einwilligung des Rechtsinhabers erforderlich. Unabhängig davon, ob er Ihnen diese Einwilligung erteilen möchte, können seine Rechte an dem Werk ebenfalls Beschränkungen unterworfen und im Ergebnis für Sie nicht nutzbar sein.

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