Effektives Lernen

Wir lernen unser ganzes Leben lang. Unbewusst oder zielgerichtet, durch Beobachtung oder Konditionierung. Es gibt zahlreiche Lerntheorien, die sich mit verschiedenen Formen des Lernens beschäftigen. Intrinsische Motivation lautet das Stichwort. Ein erwachsener Mensch lernt am ehesten Dinge, die er für sinnvoll erachtet.

Das sogenannte lebenslange Lernen ist mittlerweile ein wichtiger Teil der Personalentwicklung und wird in jüngster Zeit mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht. Aber wie bekommen wir nun unseren grauen Schwamm dazu, Informationen möglichst effektiv zu verarbeiten? Dazu zunächst einige Grundlagen.

 

Was geschieht beim Lernen in unserem Gehirn?

Beim Lernen entstehen neue Verknüpfungen im Gehirn und der zu lernende Stoff wird vom Ultrakurzzeitgedächtnis über das Kurzzeitgedächtnis in unser Langzeitgedächtnis transportiert. Dieser Vorgang wird als Langzeit-Potenzierung bezeichnet. Es handelt sich hierbei um einen biochemischen Prozess an den Synapsen unserer Nervenzellen, der sich im Prinzip unserem Einfluss entzieht. Wir können ihn jedoch dahingehend beeinflussen, dass uns das Lernen leichter oder schwieriger fällt. Hier kommt uns die arbeitsteilige Funktionsweise unseres Gehirns zugute. Verschiedene Bereiche ebendieses sind auf die Verarbeitung ganz bestimmter Informationen spezialisiert, die wir mit unseren fünf Sinnen erfassen. Die Kombination unterschiedlicher Bereiche kann den Lerneffekt verstärken.

 

Effektives Lernen

Entscheidend für möglichst effektives Lernen ist die Aktivierung mehrerer Ebenen, wie zum Beispiel die handelnde, die auditive und die visuelle. Um dabei die Speicherung im Langzeitgedächtnis zu begünstigen, sollten neue Informationen mit bereits bekannten Sachverhalten assoziiert und zyklisch wiederholt werden. Auch der Einstellung gegenüber dem Lernstoff kommt eine elementare Bedeutung zu. Eine ablehnende Haltung wird keinen nennenswerten Lernerfolg nach sich ziehen.

 

Wie begünstigt ein Erklärvideo den Lernerfolg?

Ein Erklärvideo spricht durch Bilder, Sprache und Text gleich mehrere Sinne der Zielgruppe an. Durch die ansprechende, wenig belehrende Aufbereitung von Informationen werden Verständnis und Unterhaltungswert geboten, die den Zugang zum Inhalt deutlich erleichtern. Zudem wird beim „Lernen in Geschichten“ signifikant weniger vergessen als bei herkömmlichen Methoden und der Lernstoff muss entsprechend nicht so oft wiederholt.

Ein Erklärvideo kann beliebig oft wiederholt werden. Das dient am Ende natürlich nicht immer ausschließlich der reinen Informationsvermittlung sondern oft genug einfach nur der Unterhaltung. Aber so lernt es sich ja schließlich am besten.

Dass Lerninhalte am wirkungsvollsten sind, wenn sie attraktiv aufbereitet werden, erkannte im Übrigen bereits im 18. Jahrhundert – also lange, bevor Erklärvideos überhaupt verfügbar waren – einer der wichtigsten Dichter und Denker:

„Lehrbücher sollen anlockend sein. Das werden sie nur, wenn sie die heiterste, zugänglichste Seite des Wissens und der Wissenschaft darbieten“ *Johann Wolfgang von Goethe

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