Strategien gegen langweilige Besprechungen

Es existieren diverse Fachtermini für ein und denselben Sachverhalt. Eine Gruppe von Menschen erscheint mehr oder weniger gleichzeitig, freiwillig oder erzwungen am selben Tag in einem definierten Raum. Der Zweck ist ein Meeting, eine Konferenz, eine Besprechung, eine Tagung, ein Gruppengespräch, eine interne Schulung…. Wahrscheinlich wissen Sie es schon lange oder haben es zumindest geahnt; je nach Studie, die man bemühen möchte, ist jede zweite bis dritte Besprechung komplett überflüssig.

Diese Zusammenkünfte sind für viele Mitarbeiter, wenn Sie nicht in Ihrer Arbeit notorisch gelangweilt oder generell einsam sind, ein häufiges Ärgernis. Viele Besprechungen enden aufgrund mangelhafter Vorbereitung ohne Ergebnis und werden vertagt, also wiederholt. Oft ufern diese Veranstaltungen auch unnötig aus, weil eigentlich klare Sachverhalte doch noch ausgiebig diskutiert werden müssen oder Teilnehmer den Anlass willkommen zu einer ausgiebigen Selbstdarstellung nutzen. Für die eigene Tätigkeit ist entsprechend die Sinnhaftigkeit der investierten Zeit höchst zweifelhaft und die liegengebliebene Arbeit muss nachgeholt werden.

Wenn Sie nicht zu den Glücklichen gehören, die zum Zeitpunkt der nächsten Besprechung mit einem anderweitigen, wichtigen Termin aufwarten können, bleibt in der Regel nur zu hoffen, dass zumindest das Catering erfreulich ist. Oder Sie bemühen eine gute, alte Tradition, um die Veranstaltung aufzupeppen: das Besprechungsbingo. Es ähnelt der klassischen Bingo Version- jeder Bogen enthält insgesamt 25 Felder mit Besprechungsvokabular und gewonnen hat Derjenige, der als erstes fünf Felder in einer Reihe – horizontal, vertikal oder diagonal – ankreuzen konnte. Positiver Nebeneffekt ist, dass die Aufmerksamkeit der Teilnehmer während der nächsten Besprechung dramatisch steigt, besonders, wenn gleich mehrere Personen auf das letzte Feld warten.

Diese klassische Form des Besprechungsbingos haben wir in Leipzig, vor einer Besprechung, die im Verdacht stand, thematisch besonders unerfreulich zu werden, weiterentwickelt. Jeder Spielteilnehmer schreibt für seinen rechten Nachbarn zehn Begriffe auf einen Zettel, die dieser dann in die Besprechung einzubauen hat. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt und Sie können genussvoll dabei zusehen, wie Ihr Nachbar rhetorische Kapriolen schlägt, um den „Preissteigerungsindex für Damenbinden“ in seine Argumentation zu integrieren, oder seine Ausführungen mit „Amen“ enden lässt.

 

Obligatorischer Werbeblock:

Gerade wenn es darum geht, eine Vielzahl an Mitarbeitern über einen Sachverhalt zu informieren oder zu schulen, bietet sich an dieser Stelle ein Erklärfilm respektive Schulungsfilm an. Es entfallen Wegekosten sowohl für den Dozenten als auch für einen breiten Adressatenkreis, unabhängig von ihren jeweiligen Standorten, da keiner der Mitarbeiter den Arbeitsplatz verlassen muss. Wenn es sich um ein sehr komplexes Thema handelt, kann der Film auch mehrfach angesehen werden, unter Umständen auch zur Auffrischung oder wenn ein bestimmtes Thema gerade aktuell ist. Auch neuen Mitarbeitern wird mit dem Einsatz von Erklärfilmen der Einstieg in ein Unternehmen sehr erleichtert, da eine Fülle von Informationen leicht verständlich und unterhaltsam daherkommt.

Sollten Sie auch zukünftig nicht das Glück haben, dass Ihr Unternehmen sich kurzweiliger Filme anstelle von genauso zeitaufwendigen wie langweiligen Besprechungen bemüht, können Sie Ihren Unmut damit demonstrieren, dass Sie sich langsam aber beständig während der Besprechung mit Ihrem Bürostuhl Richtung Ausgang hinbewegen.

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